Das Buch zum BGB AT ist ein übliches Buch der Rolf Schmidt Reihe. Auf 435 Seiten werden darin alle relevanten Themen des allgemeinen Teils des BGB erläutert. Zusätzlich wird auf Streitstände hingewiesen, sowie wichtige Tipps für den Prüfungsaufbau gegeben. Das Werk ist wie immer sehr übersichtlich und weist einen verständlichen Aufbau auf. Wichtige Definitionen werden auffällig hervorgehoben und erleichtern damit das Lernen. Das Design ist schlicht aber ansprechend. Eine Besonderheit ist, dass prüfungsrelevante Gerichtsentscheidungen, die erst nach Veröffentlichung des Buches getroffen werden, auf der Homepage des Verlages kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Im PreisLeistungsverhältnis ist das Buch von Rolf Schmidt kaum zu schlagen.
BGB-AT - ein nicht zu unterschätzendes Themengebiet. Für den kleinen Schein bin ich noch ohne Buch zurechtgekommen. Jetzt - in der Examensvorbereitungsphase - bin ich froh, dieses Buch zu haben.
BGB AT wird in der nötigen Breite behandelt und durch viele Fälle, Zusammenfassungen und Prüfungsschemata leicht verständlich erläutert.
Sollte man sich dennoch intensiver mit einem Thema beschäftigen wollen (z. B. in einer Hausarbeit), so finden sich in den zahlreichen Fußnoten vertiefende Lernhinweise. Auch werden notwendige Verbindungen zu anderen Bereichen des BGB aufgezeigt - denn auch davor ist man schon in einer Erstsemesterklausur nicht gefeit.
Besonders interessant und auch wichtig in der heutigen Zeit sind die Erläuterungen zu Rechtsgeschäften im Internet.
Das Buch ist auf dem Stand April 2007. Über nachfolgende prüfungsrelevante Gerichtsentscheidungen kann man sich aber auf der Homepage von Rolf Schmidt informieren.
Die Neuauflage dieses Buchs, das sich an Studierende in der Examensvorbereitung richtet, deckt den Allgemeinen Teil des BGB vollständig ab. Neben den klassischen Themen (z. B. Willenserklärung einschließlich Anfechtung, Recht der Stellvertretung, Geschäftsfähigkeit, Formfragen) werden auch Bereiche angesprochen, die ein „Schattendasein" fristen, aber dennoch examensrelevant sind, etwa Bedingung und Befristung (§§ 158 ff).
Hilfreich sind die „Hinweise zur Fallbearbeitung“. Daneben machen Beispiele mit kurzer Lösung den Stoff anschaulich. Da es im Examen von besonderer Bedeutung ist, dass die Anspruchsgrundlage zitiert wird, sollte dies auch bei den Falllösungen im Buch konsequent erfolgen, damit Bearbeiter sich von Anfang an daran gewöhnen, die konkrete Norm zu zitieren. Eine Neuauflage sollte dies berücksichtigen.
Besonders erfreulich ist die konsequente Bezugnahme auf die aktuelle Rechtsprechung. Auch im eher „beständigen“ Allgemeinen Teil des BGB ergeben sich - Stichwort Internet - laufend neue Problem- und Fragestellungen.
Fettdruck und zahlreiche Übersichten visualisieren den Lernstoff. Die in den Fußnoten zitierten Entscheidungen sind durchweg aktuell, ansonsten sind sie knapp gehalten.
Das Buch ist für die Ausbildung hervorragend geeignet. Wer sich durch die über 400 Seiten kämpft, hat viel gelernt und darf darauf vertrauen, dass er allen examensrelevanten Themen begegnet ist.
Wie bereits der Titel mitteilt, setzt sich das Buch mit dem allgemeinen Teil des BGB auseinander. Hierbei geht es jedoch gerade im Hinblick auf die Vertretungsmacht auch auf die Schnittpunkte mit dem AktG, GmbHG und weiteren Gesetzen ein. Hierdurch wird den Studenten ein umfassender Überblick über den allgemeinen Teil des BGB, und seine Wirkungen auf die anderen Rechtsgebiete ermöglicht.
Darüber hinaus wurden auch in dieser Auflage die neusten Gerichtsentscheidungen oder auch, nach Ansicht des Verfassers, lernrelevante Aufsätze eingearbeitet. Hierdurch erhält jeder Student die Möglichkeit gezielt die empfohlenen Aufsätze zu lesen und so sein Wissen zu vertiefen.
Um die Bewältigung des Stoffes zu vereinfachen, sind viele Übersichten und Prüfungsschemata sowie kleine Beispielfällchen in dieses Buch integriert worden.
Durch die ausführliche Aufarbeitung dieses Lehrbuches ist es sehr gut für diejenigen geeignet, die sich das erste Mal mit der Materie des BGB Allgemeiner Teil auseinandersetzen. Es ist aber auch denen zu empfehlen, die sich auf das Examen vorbereiten wollen und nur noch mal ein Problem konkret durcharbeiten möchten.
Als Fazit kann festgestellt werden, dass das Lehrbuch BGB Allgemeiner Teil von Rolf Schmidt durchaus in der Lage ist, mit den bisherigen Standardwerken mitzuhalten.
Die Lehrbuchreihe des Rolf Schmidt Verlages beinhaltet mittlerweile beinahe jedes ausbildungsrelevante Gebiet für das Studium. Das Einführungswerk zum Zivilrecht und zum allgemeinen Teil des BGB ist nun in einer Neuauflage erschienen und umfasst immerhin fast 450 Seiten Wissen. Dies beinhaltet nicht nur die klassische Abbildung der Prüfungsthemen des AT, sondern darüber hinaus eine Einführung in die Grundlagen der zivilrechtlichen Fallbearbeitung.
Die Gestaltung des Werks ist typisch für die Lehrbücher dieses Verlags und bietet neben dem übersichtlich gegliederten Fließtext mit effektiver Hervorhebungstechnik eine Vielzahl von graphischen und hervorgehobenen Elementen. Dazu gehören vereinzelte Schaubilder, Skizzen, Aufbauempfehlungen, Lernhinweise, Beispielsfälle oder Aufzählungen.
Das Verhältnis zwischen Grundlageneinführung und materiellem Recht wird klar von den Ausführungen zum BGB AT dominiert. Jedoch beschränkt der Autor seine Klausurhinweise nicht auf das Startkapitel, sondern untermalt die Darstellung fortlaufend mit entsprechenden Hilfen. Zu Beginn erfährt der Leser etliches über den Anspruchsaufbau und die Sprache des BGB. Hiernach werden Rechtssubjekte und Rechtsobjekte vorgestellt, wobei das eigentlich sachenrechtliche Thema der Bestandteile für Anfänger dogmatisch harter Tobak ist. Nach einer kurzen Einteilung der Rechtsgeschäftstypen samt hier anzuwendender Rechtsgrundsätze darf der Leser als ersten Schwerpunkt die Willenserklärungen erforschen und dabei auch Zugangsprobleme und Auslegungsgrundsätze memorieren. Erst danach werden folgerichtig die Verträge abgehandelt und die dort speziellen Willenserklärungen Antrag und Annahme präzisiert. Weitere Bestandteile des Vertragskapitels sind etwa der Dissens, Bedingung und Befristung oder auch Verbraucherschutzvorschriften samt Rechtsfolgen.
Ein weiteres großes Kapitel ist der Stellvertretung vorbehalten, wobei auch hier Detailgenauigkeit auffällig ist, etwa bei der Frage des weisungswidrigen Verhaltens von Vertretern oder Boten, bei den Ausnahmen vom Offenkundigkeitsprinzip oder bei der anspruchsvollen teleologischen Anwendung des Verbots der Selbstkontraktion. Bemerkenswert ist auch für dieses Einführungswerk, dass der Autor an zahlreichen und passenden Stellen wie hier bei der Stellvertretung Querverweise auf andere Rechtsgebiete forciert, etwa zum Handelsrecht oder später zum Zivilprozessrecht.
Das systematische Verständnis der Leser fördernd unterteilt der Autor die Einwendungen und Einreden gegen Ansprüche zielsicher in die Etappen der Anspruchsprüfung. Insbesondere die Nichtigkeit eines Rechtsgeschäfts aufgrund beschränkter Geschäftsfähigkeit gefällt in ihrer breit angelegten Ausführung, ebenso die Nichtigkeit wegen Sittenwidrigkeit samt Rechtsfolgenregime. Die Anfechtung erhält ein eigenes Kapitel, wobei hier die aufgezeigten Konkurrenzproblematiken lesenswert sind. Beschlossen wird die Darstellung mit den Regelungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wobei der Autor großen Wert auf die korrekte Durchführung der Inhaltskontrolle legt.
Die Lektüre dieses Buches sollte man sich als Student nicht entgehen lassen, muss sich aber dem hohen Anspruch des Autors an Verständnis und Rezeptionsbereitschaft der Leser stellen. Selbst nach dem Studium eines Einführungswerks mit geringeren Anforderungen eignet sich das vorliegende Werk optimal zur Vertiefung und Festigung der erlernten Grundstrukturen und kann bis zum Examenstraining verwendet werden.
Das Buch „BGB- Allgemeiner Teil“ von Rolf Schmidt eignet sich sehr gut für Anfänger, weil es optisch ansprechend gestaltet, logisch aufgebaut, gut formuliert und inhaltlich alle relevanten Themen umfasst und sie auch sehr einfach darstellt; also ideal für den „Juraneuling“. Außerdem werden nicht nur die sehr aktuelle Rechtsprechung, sondern auch der Wille des Gesetzgebers, der Schutzzweck der Norm und eigene Wertungen des Autors mit eingebracht. Dadurch ist das Buch gerade für Vorbereitungen auf Klausuren oder Hausarbeiten sehr wertvoll. Problembereiche werden klar aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten skizziert. Zusätzlich lässt sich der gesamte Stoff durch die vielen und passenden Beispiele (echte Praxisfälle) leichter verstehen und der Leser bekommt einen engen Bezug zur Praxis. Grundlagen können durch die optisch hervorgehobenen Schemata, Definitionen und Hinweise gut gelernt werden. Inhaltlich ist der Allgemeine Teil des BGB vollständig abgedeckt.
Bei der Suche nach der optimalen Examensvorbereitung bin ich wieder auf die Bücher von Dr. Rolf Schmidt gestoßen. Soeben habe ich die letzte Seite von „BGB Allgemeiner Teil“ gelesen.
Das Lehrbuch ist übersichtlich und logisch strukturiert und zu jedem Grundgedanken (wie z. B. der Anfechtung) werden nicht nur die sehr aktuelle Rechtsprechnung, sondern auch der Wille des Gesetzgebers, der Schutzzweck der Norm und eigene Wertungen des Autors mit eingebracht.
Das macht das Buch gerade für Vorbereitungen auf Klausuren oder Hausarbeiten sehr wertvoll. Problembereiche werden klar aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten skizziert.
Zusätzlich lässt sich der gesamte Stoff durch die vielen und passenden Beispiele (echte Praxisfälle) leichter verstehen und der Leser bekommt einen engen Bezug zur Praxis.
Grundlagen können durch die optisch hervorgehobenen Schemata, Definitionen und Hinweise gut gelernt werden - insbesondere auch bei einem zweiten Durchgang durch das gelesene Buch.
Inhaltlich ist der Allgemeine Teil des BGB vollständig abgedeckt. Durch die vielen Hinweise und Verknüpfungen auf die anderen Teile des BGB und andere Gesetzestexte wird deutlich, wie praxis- und prüfungsrelevant die §§ aus dem Allgemeinen Teil sind.
"Zur Reihe des Rolf Schmidt Verlages braucht man inzwischen allgemein kaum mehr etwas zu schreiben, da diese inzwischen mit ihrer Mischung aus Lehrbuch und Skript einen festen Platz unter den bekannten Examenslernhilfen haben.
Da der Allgemeine Teil des BGB nicht nur examensrelevant, sondern auch Stoff des ersten Semesters ist, könnte es sich hierbei auch um eine interessante Alternative für die ersten Schritte in die Tiefen des juristischen Arbeitens handeln. Zum Einstieg und für Examenskandidaten ist dieses Buch - auch in der nun schon zweiten Auflage - uneingeschränkt zu empfehlen. So findet man in guter Lehrbuchmanier auf den ersten Seiten einige sehr allgemeine Grundlagen, wie die Entstehungsgeschichte des BGB und - das natürlich um einiges ausführlicher - eine Einführung in die allgemeine Fallbearbeitungslehre. Erst anschließend muss man sich mit Rechtssub- und -objekten beschäftigen und bekommt erklärt, dass das der ambitionierte BGBler zwischen Verfügungsund Verpflichtungsgeschäft gerne unterscheidet. Dabei ist alles leicht verständlich geschrieben, ohne in eine Jura ist "trouble-free" aller "Jura light"-Skripten zu verfallen. Man muss also trotz der klaren Sprache, welche übrigens noch durch einleuchtende Beispielfälle ergänzt ist, nicht befürchten, dass einem die wichtigsten Probleme vorenthalten werden oder man diese nur oberflächlich erklärt bekommt. Alles Gute hat natürlich seinen Preis und der ist hier die Dicke des Buchs, welche inzwischen mit 434 Seiten das bekannte Lehrbuch "Brox AT" überholt haben dürfte und schon ein bissel abschreckend wirken kann. Auch so mancher Professor verteufelt die ganze Reihe... Trotzdem: Dieses Buch ist kein "Muss", aber ein klasse Lehrbuch-Skript und damit 100 % lesenswert"
Quelle: Demokratisches Forum e.V., Heft 51, Sommersemester 2005
"Der Autor bespricht auf über 400 Seiten alle examensrelevanten Probleme des BGB AT und behandelt alles Wichtige ausführlich mit zahlreichen kleinen Beispielen. Besonders erfreulich ist die konsequente Bezugnahme auf aktuelle Rechtsprechung, die auch im eher beständigen Allgemeinen Teil des BGB durchaus vorhanden ist (man denke nur an Probleme des Vertragsschlusses im Internet).
Ungewöhnlich ist die Verwendung der Schriftart Arial, die platzaufwendiger ist als das verbreitete times new roman und daher zu einem doch erheblichen Umfang führt. Insgesamt gelingt der Spagat zwischen Lehrbuch einereits und Studienbuch andererseits gut. Wer sich von den 400 Seiten nicht ab schrecken lässt, hat nach Durcharbeiten des Werkes nicht nur ein solides Grundwissen, sondern eine umfangreiche Kenntnis der Probleme des AT, die auch für die Examina ausreichen. Der Preis ist dafür angemessen."
Anmerkung der Redaktion: es wurden 5 von maximal 5 zu erreichenden Punkten vergeben.
Quelle: JuS-Magazin März/April 2005
Ein Jahr nach Erstauflage liegt nun schon die zweite Auflage des BGB-AT-Buchs im Verlag Dr. Rolf Schmidt vor. So erscheint auch dieses Buch in der vom Verlag gewohnten schnellen Abfolge, die ständige Aktualität garantiert. Schmidt hat diverse neue Fundstellen eingebaut, u.a. eine Entscheidung des BGH aus dem November 2004, so dass der Leser wirklich auf dem neuesten Stand ist. Die Gliederung aus der Vorauflage ist gleich geblieben, die Änderungen und Ergänzungen sind inhaltlich marginal. Insofern kann auf die Rezension zur 1. Auflage verwiesen werden.
Das Buch hat nun einen um 27 Seiten größeren Umfang, der durch Verbesserungen im Layout bedingt ist. So gibt es jetzt Randnummern. Außerdem wurden Definitionen deutlicher in grauen Kästen hervorgehoben. Kleinere Ergänzungen, z.B. ein Absatz zur Abgrenzung des Rechtsobjekts "Unternehmen" vom Unternehmer-Begriff in § 14 BGB, tragen ebenfalls zum erhöhten Seitenumfang bei. Gesamteindruck: Wie schon die Erstauflage überzeugt das vorliegende BGB-AT-Buch durch verständlichen und gut strukturierten Inhalt sowie seine Aktualität. Professionell wirkt auch das neu gestaltete Deckblatt. Prädikat sehr empfehlenswert!
Quelle: JURAWelt
