Die jährliche Neuauflage der Lehrbücher des Rolf Schmidt Verlages zum Staatsrecht sind für Studenten wie immer verlässliche Begleiter im universitären Alltag: zum einen verknüpfen die Bücher höchste Aktualität im gedruckten und im angeschlossenen Online-Bereich und fördern zum anderen von Beginn an die Umsetzung des oft hoch politischen Stoffes in prüfbares Klausurwissen. Auf jeweils deutlich über 400 Seiten wird der Stoff für die Leser aufbereitet und der Autor zeigt damit klar, dass man es hier nicht mit vereinfachenden schematischen Strukturen zu tun bekommt, sondern mit fordernder Lektüre.
Die Gestaltung der Werke zeichnet sich traditionell durch hohes Ansprechpotential für Käufer und Leser aus und verlangt assoziatives Denken. Der Stoff wird mittels Fließtexten und zahlreichen konkretisierenden und zusammenfassenden Elementen vermittelt. Neben Beispielen mit ausführlichen und nachahmenswerten Lösungsansätzen werden übersichtliche Hinweise für die Klausurlösung, Schaubilder, Graphiken und tabellarische Zusammenstellungen verwendet, kurzum ein optimales Angebot an textlichen und visuellen Anreizen, um die Aufmerksamkeit des Lesers konstant aufrecht zu erhalten. Besonders die einführenden Prüfungsübersichten verdienen dabei ein großes Lob, denn gerade an dieser ersten Gesamtschau kann sich der Leser orientieren und die Folge- und Einzelprobleme dann in den richtigen Kontext einordnen.
Das Lehrbuch zum Verfassungsrecht beginnt klassisch mit der Relation der Grundrechte zu anderen Verfassungsrechten und verfassungsähnlichen Rechten, auch im europäischen Bereich. Hiernach folgt viel „trockener“ Stoff, nämlich diverse Grundrechtslehren und -funktionen, wo der Leser beispielsweise über die Prüfung von Grundrechten, die Wesensgehaltsgarantie oder die Grundrechtsmündigkeit informiert wird. Erst danach beginnt die detaillierte Darstellung der einzelnen Grundrechte, wobei der Autor dem Leser insoweit behilflich ist, als der Grundrechtskatalog chronologisch erarbeitet wird, wobei Assoziationen nicht ausgeschlossen sind, wenn sie zum Thema passen, etwa bei den Gleichheitsgrundrechten. Schwerpunkte werden bei der Eigentumsgarantie, der Meinungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit gesetzt, wobei Letztere dem Autor als Experte für Polizei- und Sicherheitsrecht natürlich besonders am Herzen liegt. Sehr ausführlich sind auch selten geprüfte Tatbestände erfasst, etwa die Vereinigungsfreiheit mitsamt den Voraussetzungen eines Vereinsverbots oder auch die Kunstfreiheit. Für die praktische Anwendung der Grundrechte wesentlich ist stets die Lektüre der justiziellen Grundrechte, deren Kapitel durchaus noch breiter ausgebaut werden dürfte, gerade was den Bezug zur EMRK angeht. Sehr schön nachvollziehbar für den Leser sind die klassischen Aufbauprobleme im Grundrechtsbereich inklusive zahlreicher Abwägungsfragen, so etwa bei der Berufsfreiheit, bei der Figur der praktischen Konkordanz, der Bestimmung von Presseerzeugnissen oder der Festlegung der Reichweite des Schutzbereichs der Religionsfreiheit. Speziell hinzuweisen ist auf das Kapitel zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht, das vom Autor geschickt in den Wechselbezug mit aktuellsten Eingriffsmaßnahmen auf diversen technischen Ebenen gesetzt wurde.
Der Abschnitt zur Verfassungsbeschwerde beinhaltet tatsächlich nur die Grundzüge dieses Rechtsbehelfs, gleichwohl aber auch die prüfungswesentlichen Informationen für den studentischen Leser. Die Beschwerdebefugnis ist zu Recht ausführlich abgehandelt worden und anhand des Eingriffsaktes ausdifferenziert. Gelungen ist zudem die Beschreibung der Ausnahmen zu den Zulässigkeitsschranken, Rechtswegerschöpfung und Subsidiarität.
Die beiden Lehrbücher können wie schon in den Jahren zuvor ohne Bedenken ab dem ersten Semester zur Bearbeitung empfohlen werden. Man erhält sowohl bei der Lektüre als Einstiegswerk aber auch bei vorhandenen Grundkenntnissen und gewünschter Vertiefung derselben genügend Denkanstöße und Wissenszuwachs, um im Prüfungs- und im Kommilitonengespräch reüssieren zu können. Ergänzend heranzuziehen sind die online angebotenen Materialien sowie Klausursammlungen, um die vermittelte fallspezifische Anwendung zu trainieren.
In dem hier besprochenen Band über die Grundrechte kommen sowohl die allgemeinen Grundrechtslehren (nebst Grundrechtsprüfung) als auch die einzelnen Grundrechte zur Sprache und dies in etwa ihrem Gewicht im Examen entsprechend. Das ist nicht wirklich überraschend. Was rechtfertigt dann eine recht lange Rezension, zumal bei einer 10. Auflage? Eindeutig: Der Autor.
Okay, ich gebs zu. Ich bin befangen, was die Bücher von Rolf Schmidt betrifft. Sie gehören für mich zum Besten, was es so an Lehrbüchern gibt. Aber ich will versuchen, mein subjektiven Empfinden rational nachvollziehbar zu unterlegen.
Zum ersten: Rolf Schmidt hat es bisher eigentlich immer geschafft, mich in Probleme einzuführen und trotzdem ihre Komplexität nicht zu verschweigen. Man kann ihn sich also im 2. oder 3. Semester zu einzelnen Themen zu Gemüte führen und wird dabei nicht von der Informationsfülle erschlagen. In der Examensvorbereitung hingegen findet man sowohl die „rote Linie“ wieder wie auch die Variationen.
Ein Teil dieser Vielseitigkeit dürfte zum zweiten auf die Gestaltung der Bücher zurückzuführen sein. Klare Gliederungen, kurze Absätze, Schaubilder, Schattierungen und andere Hervorhebungen lassen den sehr umfangreichen Text nicht zur Bleiwüste erstarren (okay, manchmal übertreibt er es auch). Besonders gefällt mir dabei seine Fußnotengestaltung: Anders als in den meisten Lehrbüchern, Kommentaren oder neueren Gerichtsentscheidungen findet man sich sofort problemlos zurecht - wieviel man doch mit ein paar verschiedenen Formatierungen erreichen kann. Und die Schlagworte zum Inhalt von zitierten Entscheidungen erweitern häufig bereits das Verständnis.
Damit bin ich beim dritten Punkt: Die Darstellung hat einen starken Fallbezug, der ein Problem anschaulich macht, führt aber auch in die Komplikationen und Abweichungen ein. Dazu kommen Hinweise zur Fallbearbeitung, die nach meiner Erfahrung in der Regel ausgesprochen sinnvoll sind.
Last but not least sind viertens Aktualität und Gründlichkeit hervorzuheben: Anders als viele gewöhnliche Lehrbücher schleppt Rolf Schmidt nicht immer wieder dieselben alten Beispiele und Aufsätze mit, sondern ist auch auf Nebenkriegschauplätzen zumeist „up to date“. Und auch wenn das manchmal etwas putzig wirkt: Rolf Schmidt arbeitet nicht wie viele nur mit Beispielgesetzen eines Bundeslandes (in den seltensten Fällen Berliner Landesrecht), sondern gibt in vielen Fällen die konkreten Vorschriften aller Bundesländer an! Das ist bei Grundrechten zwar nicht ganz so wichtig wie im Verwaltungsrecht, aber doch immer wieder hilfreich.
Bei soviel Lobhudelei auch ein paar kritische Anmerkungen: Die „Grundzüge der Verfassungsbeschwerde“ sind so kurz, dass sie nicht wirklich weiterhelfen. Bei Streitdarstellungen bringt der Autor seine eigene Meinung für meinen Geschmack zuweilen etwas zu stark ein. Manchmal wiederholt er sich auch ohne ersichtlichen Grund (das ist mir aus gegebenem Anlass insbesondere beim Thema „Schranken des Art. 4 GG aus Art. 140 iVm. Art. 136 ff WRV“ aufgefallen). Aber - wiederum positiv - wie ich aus verbürgten Fällen weiß: Rolf Schmidt ist gegenüber der Resonanz auf seine Bücher ausgesprochen offen eingestellt.
Mit einer kompletten Änderung des Designs erscheint nun schon die 9. Auflage des Studienbuches Grundrechte im Rolf Schmidt Verlag.Trotzdem ist der Autor seiner bekannten Konzeption treu geblieben.
Sehr strukturiert und mit vielen Fallbeispielen sowie Übersichten stellt Rolf Schmidt die Materie dar. Auch Probleme werden ausführlich diskutiert und Lösungswege aufgezeigt.
Dabei befindet sich das Buch immer auf dem neusten Stand der Rechtssprechung und Literatur.
Die bei Studenten wegen ihrer Vollständigkeit gern gesehenen Prüfungsschemata fehlen natürlich auch nicht. Das alles sind bereits bekannte Punkte, warum diese Bücher bei vielen Studenten so beliebt sind und daran wird sich hoffentlich auch nichts ändern.
Neu ist allerdings die „Verpackung“ des Buches. Das Design ist zwar ansprechend und auch vollkommen ausreichend, jedoch haben die alten Auflagen immer ein bisschen Farbe in den sonst so grauen Studentenalltag gebracht.
Trotz allem erscheinen die Bücher jetzt einheitlicher und für den Inhalt ist das ja auch nicht das Ausschlaggebende, und an dem hat sich ja bis auf einige Aktualisierungen und Neuerungen nichts geändert.
Damit ist und bleibt das Buch Grundrechte von Rolf Schmidt ein vollständiges und übersichtliches Buch, das sich sowohl für Examenskandidaten zur Wiederholung, als auch für Anfänger eignet.
Das Buch Grundrechte von Dr. Rolf Schmidt erscheint mittlerweile in der neunten Auflage und kommt zu Beginn des Jahres neu heraus.
Dieses Buch ist systematisch nach der Reihenfolge der Grundrechte aufgebaut, so dass alle nacheinander behandelt und abgearbeitet werden können. Zu loben ist hierbei, dass immer wieder fallbezogen gearbeitet wird und so die Studentin/der Student an den verschiedenen Fällen in die Arbeitsweise an und mit den Grundrechten herangeführt wird. Besonders positiv stechen hierbei die Prüfungsübersichten und die Einarbeitung neuester Rechtsprechung hervor. Bis Ende 2006 ist die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes eingeflossen, was den Studenten einen guten Überblick über derzeitige und zukünftige Themen gibt, wie z.B. das Luftsicherheitsgesetz. Gerade für das Arbeiten an den Hausarbeiten im Bereich der Grundrechte und deren Problematiken eignet sich dieses Buch, da die verschiedenen Ansichten kurz dargestellt werden und man so einen Überblick bekommt. Das Wort „kurz" trifft es auch ziemlich genau, denn für eine umfassende Vertiefung in einem speziellen Gebiet ist auch dieses Lehrbuch zu kurz, aber wem will man es vorwerfen?!
Des Weiteren ist das Buch - wie die meisten Bücher des Rolf Schmidt Verlages - leicht verständlich geschrieben. Dabei kommt ein gehobener wissenschaftlicher Anspruch in der Art und Weise der sprachlichen Darstellung etwas zu kurz.
Insgesamt handelt es sich bei dem Lehrbuch für Grundrechte um ein gutes Lehrbuch und dass nicht nur für Anfänger in der Juristerei. Es überzeugt durch seinen Aufbau und die objektive Darstellung der Streitstände.
Die Lehrbücher des Rolf Schmidt Verlages zum Staatsrecht sind für Studenten besondere Exemplare im Dickicht der Lehrbuchlandschaft: zum einen verknüpfen die Bücher höchste Aktualität im gedruckten und im angeschlossenen Online-Bereich und fördern zum anderen von Beginn an die Umsetzung des oft hoch politischen Stoffes in prüfbares Klausurwissen. Dies mag zwar manchem ehrwürdigen Verfassungsrechtler aufstoßen, der die Schönheit des Verfassungsrechts fern von Schemata verstanden wissen will, aber davon kann sich kein Student bis zur Zwischenprüfung geistig ernähren. Auf jeweils deutlich über 400 Seiten wird der Stoff für die Leser aufbereitet.
Die Gestaltung der Werke zeichnet sich traditionell durch hohes Ansprechpotential für Käufer und Leser aus und verlangen rasch assoziatives Denken. Der Autor schafft es zudem, den Stoff mittels Fließtexten und zahlreichen konkretisierenden und zusammenfassenden Elementen dennoch in einem Guss zu vermitteln. Neben Beispielen mit ausführlichen und nachahmenswerten Lösungsansätzen werden übersichtliche Hinweise für die Klausurlösung, Schaubilder, Graphiken und tabellarische Zusammenstellungen verwendet, kurzum ein optimales Angebot an textlichen und visuellen Anreizen, um die Aufmerksamkeit des Lesers konstant aufrecht zu erhalten. Besonders die einführenden Prüfungsübersichten verdienen dabei ein großes Lob, denn gerade an dieser ersten Gesamtschau kann sich der Leser orientieren und die Folge- und Einzelprobleme dann in den richtigen Kontext einordnen.
Das Lehrbuch zum Verfassungsrecht beginnt klassisch mit der Relation der Grundrechte zu anderen Verfassungsrechten und verfassungsähnlichen Rechten, auch im europäischen Bereich. Hiernach folgt viel „trockener“ Stoff, nämlich diverse Grundrechtslehren und –funktionen, wo der Leser beispielsweise über die Prüfung von Grundrechten, die Wesensgehaltsgarantie oder die Grundrechtsmündigkeit informiert wird. Erst danach beginnt die detaillierte Darstellung der einzelnen Grundrechte, wobei der Autor dem Leser insoweit behilflich ist, als der Grundrechtskatalog chronologisch erarbeitet wird, wobei Assoziationen nicht ausgeschlossen sind, wenn sie zum Thema passen, etwa bei den Gleichheitsgrundrechten. Schwerpunkte werden bei der Eigentumsgarantie, der Meinungsfreiheit und der Versammlungsfreiheit gesetzt, wobei Letztere dem Autor als Experte für Polizei- und Sicherheitsrecht natürlich besonders am Herzen liegt. Sehr ausführlich sind auch selten geprüfte Tatbestände erfasst, etwa die Vereinigungsfreiheit mitsamt den Voraussetzungen eines Vereinsverbots oder auch die Kunstfreiheit. Für die praktische Anwendung der Grundrechte wesentlich ist stets die Lektüre der justiziellen Grundrechte, deren Kapitel durchaus noch breiter ausgebaut werden dürfte, gerade was den Bezug zur EMRK angeht. Sehr schön nachvollziehbar für den Leser sind die klassischen Aufbauprobleme im Grundrechtsbereich inklusive zahlreicher Abwägungsfragen, so etwa bei der Berufsfreiheit, bei der Figur der praktischen Konkordanz, der Bestimmung von Presseerzeugnissen oder der Festlegung der Reichweite des Schutzbereichs der Religionsfreiheit.
Der Abschnitt zur Verfassungsbeschwerde beinhaltet tatsächlich nur die Grundzüge dieses Rechtsbehelfs, gleichwohl aber auch die prüfungswesentlichen Informationen für den studentischen Leser. Die Beschwerdebefugnis ist zu Recht ausführlich abgehandelt worden und anhand des Eingriffsaktes ausdifferenziert. Gelungen ist zudem die Beschreibung der Ausnahmen zu den Zulässigkeitsschranken Rechtswegerschöpfung und Subsidiarität.
Die beiden Lehrbücher können ohne Bedenken ab dem ersten Semester zur Bearbeitung empfohlen werden. Man erhält sowohl bei der Lektüre als Einstiegswerk aber auch bei vorhandenen Grundkenntnissen und gewünschter Vertiefung derselben genügend Denkanstöße und Wissenszuwachs, um im Prüfungs- und im Kommilitonengespräch reüssieren zu können. Ergänzend heranzuziehen sind die online angebotenen Materialien sowie Klausursammlungen, um die vermittelte fallspezifische Anwendung zu trainieren.
Quelle: Dr. Krenberger, Richter am LG Landau, in: stud-jur-online des Nomos-Verlags, April 2007
Sehr gutes Lehrbuch! Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Es ist eine gute Mischung aus Lehrbuch und Skript. Der Aufbau ist der gleiche wie in den anderen Büchern von Rolf Schmidt. Zuerst gibt es immer eine Übersicht, wie man ein Problem im Gutachtenstil zu prüfen hat. Danach werden die einzelnen Punkte ausführlich erläutert und oft mit Beispielsfällen erklärt. Die wichtigsten Meinungen zu einem Streitpunkt werden dargestellt. Am Ende erklärt der Autor, warum er sich für eine bestimmte Meinung entschieden hat, bzw. entscheiden würde. Am Schluss der einzelnen Kapitel befinden sich fast immer kurze Zusammenfassungen. Zum Lernen ist dieses Konzept, also der Bezug zur direkten Anwendung in der Klausur, sehr gut. In der neuen 9. Auflage 2007 sind auch schon Hinweise auf die Föderalismusreform eingebaut und auch viele andere aktuelle Probleme und Entscheidungen, wie zum Beispiel die Entscheidung zum Sportwettenmonopol, angesprochen. Insgesamt ist das Buch sehr aktuell. Was noch sehr positiv ist, sind die Fußnoten. Sie sind sehr umfangreich und aktuell. Viele der Fußnoten sind auch kommentiert und bewertet.
Quelle: B. Baier, in: amazon.de, November 2006
Fachschaft Jura der Uni Trier zu Grundrechte (8. Aufl. 2006)
Dieses Studienbuch zu den Grundrechten behandelt zunächst allgemeine Grundrechtslehren, im zweiten Teil die einzelnen Grundrechte und abschließend wendet sich das Buch der Verfassungsbeschwerde zu.
Im zweiten und dritten Teil des Buches wird für die einzelnen Grundrechte und die Verfassungsbeschwerde zunächst eine Übersicht über den Prüfungsaufbau mit den wichtigsten Informationen gegeben. Dies ist gerade für Anfänger sehr gut geeignet, um einen ersten Überblick zu bekommen. Problemschwerpunkte werden hier bereits angedeutet und im Rest des jeweiligen Kapitels detailliert erläutert.
Mit vielen Hinweisen für die Fallbearbeitung und Fällen zu den Grundrechten, die im Internet vollständig gelöst sind, lässt sich das Klausurschreiben gezielt trainieren. Die teilweise sehr umfangreichen Darstellungen sind zur Vorbereitung auf Klausuren sehr gut geeignet, wobei Anfänger sich eher auf das Basiswissen konzentrieren sollten.
Quelle: Fachschaft Jura der Uni Trier, in: Leidfaden Winter 2006/2007
ASJ Fachschaftsgruppe der Uni Göttingen zu Schmidt, Rolf: Öffentliches Recht
Die Lehrbücher des Öffentlichen Rechts von Rolf Schmidt sind der perfekte Begleiter für eigentlich alle Klausuren des Öffentlichen Rechts, die im Rahmen der Zwischenprüfung geschrieben werden müssen. Sie sind alle relativ umfangreich, ohne jedoch zu ausschweifend zu sein. Jedes Buch vermittelt damit nicht nur das Basiswissen, sondern auch etwas mehr. Dies alles jedoch immer auf eine Art, die jedem Studenten - egal welchen Semesters - ermöglicht, das Wissen zu erfassen.
Für das Bestehen der Klausuren besonders hilfreich sind die Bücher vor allem wegen der Klausurentipps, Aufbauschemen, aktuellen Entscheidungen und Hinweisen zu den klausurrelevanten Themen. Dies ist nicht für jedes Juristische Lehrbuch typisch, für den allgemeinen Studenten zum Bestehen der Klausuren jedoch wichtiger als sich über mehrere Seiten hinweg durch nicht klausurrelevante, wissenschaftlich hochtrabende Theorien zu „kämpfen“, wie in anderen Lehrbüchern üblich.
Für das im ersten Semester zu schreibende „Staatrecht I“ ist das Buch „Staatsorganisationsrecht“ von Rolf Schmidt neben den „Klassikern“ von Degenhart oder Ipsen zu empfehlen. Da diese Klausur meist nicht nur aus einer Falllösung besteht, sondern auch Fragen bzgl. des erlernten Stoffes gestellt werden, ist es sehr wichtig an anschaulichen Büchern die Komplexität des Staatsorganisationsrechts zu erfassen. Dies gelingt diesem Buch sehr gut. Für das zweite Semester bietet das Buch „Grundrechte“ die Ergänzung zu der Vorlesung „Staatsrecht II“.
Im Dritten Semester wird im Öffentlichen Recht das berühmt-berüchtigte Verwaltungsrecht begonnen. Dieses extrem umfassende, von den meisten Studenten als sterbenslangweilig empfundene Thema, ist leider wichtig - vor allem in Hinblick auf das irgendwann einmal zu schreibende Staatsexamen im Öffentlichen Recht. Da man schon nicht darum herumkommt, sollte das benutzte Lehrbuch dazu beitragen den trockenen Stoff so interessant wie möglich zu gestalten.
Dem „Allgemeinen Verwaltungsrecht“ von Rolf Schmidt gelingt dies erstaunlich gut. Es gibt einen guten Überblick über das Verwaltungsrecht und beinhaltet viele hilfreiche Klausurentipps und Schemata, sodass der umfassende Stoff gut gelernt werden kann. Als Ergänzung zu der Zulässigkeit von Klagearten bietet „Verwaltungsprozessrecht“ auch im dritten Semester schon einen guten Überblick, auch wenn noch nicht alle dort erläuterten Klagearten beherrscht werden müssen.
Nach dem Bestehen der Zwischenprüfung wird der Student mit der Vorlesung „Verwaltungsrecht 2“ gequält. Um auch dies zu verstehen, bieten sich die beiden Bände „Besonderes Verwaltungsrecht“ und als Ergänzung nun das gesamte „Verwaltungsprozessrecht“ an.
Quelle: ASJ Fachschaftsgruppe der Uni Göttingen
Prof. Dr. Hans Alberts zu Grundrechte (8. Aufl. 2006)
Das Grundrechtslehrbuch von Schmidt hat in kurzer Zeit acht Auflagen erlebt. Dies ist einerseits Ausdruck seiner Beliebtheit, andererseits der notwendigen Aktualität geschuldet. Die Lehrbücher aus diesem Verlag sind idR hochaktuell. So sind auch in diesem Buch neueste Verfassungsgerichtsentscheidungen eingearbeitet. Das Buch von Schmidt ist angesichts des Umfangs des Verfassungsrechts, der überbordenden Literatur, ein wichtiges Lernbuch. Immer wieder wird der Stoff an Fällen konkretisiert, der Aufbau einer Lösung - für den Studenten sehr wichtig
- wird dabei nicht vernachlässigt. Im Gegensatz zu anderen Repetitorien ist dieses Lernbuch von für den Studenten völlig ausreichender Ausführlichkeit. Zum Lernen dieses wichtigen - unverzichtbaren - Stoffes ein unentbehrliches Hilfsmittel.
Quelle: Prof. Dr. Hans Alberts (entnommen von amazon.de)
Demokratisches Forum zu Grundrechte (8. Aufl. 2006)
„Die alljährliche Neuauflage der Grundwerke des Verlages ist der große Vorteil der Erscheinungen von Rolf Schmidt. Die Einarbeitung neuester Rechtsprechung, die Änderungen von Rechtsvorschriften bzw. Meinungswandel können somit schnell berücksichtigt und wiedergegeben werden. Auch hat der Autor die Gelegenheit genutzt, die Seitenzahl deutlich von bislang 480 auf nunmehr 424 zu reduzieren - sehr gut!
Ebenso begrüße ich die weitere Reduktion der Layout-Elemente auf Hinweis für die Fallbearbeitung (gerahmt und grau hinterlegt), die Kurzerläuterung der einzelnen Grundrechte (gerahmt) und die Fußnoten (kleinere Schriftart und Fettschreibung der Jahreszahlen bzw. Bandnummern). Darüber hinaus gibt es nur noch sehr wenige und sparsam eingesetzte zusätzliche Layoutelemente, die allerdings an den einzelnen Stellen sehr nützlich sind. Alles in allem: Mehr an Übersicht und gleichzeitig Konzentration auf das Wesentliche ist nicht mehr drin - das Layout ist endgültig ausgereift.
Inhaltlich hat sich nichts verändert. Warum auch? Niemand sollte das gefundene gesunde Mittelmaß zwischen Examensvorbereitung und Einstieg für Anfangssemester ändern. Nach wie vor sind die Bücher des Verlages Rolf Schmidt das Non-Plus-Ultra derart konzentrierter Publikationen für uns."
Quelle: Demokratisches Forum der FU Berlin SomSem 2006
der haus jurist zu Grundrechte (7. Aufl. 2005)
"Rolf Schmidt bereitet in "Grundrechte" die Grundpfeiler unseres deutschen Rechtssystem auf. Er gliedert das 494 Seiten starke Buch in drei Teile. Zunächst die allgemeine Grundrechtslehre, anschließend die einzelnen Grundrechte und am Ende wird auf die Verfassungsbeschwerde eingegangen. Die Ausführungen werden immer wieder mit Hinweisen für die Fallbearbeitung unterbrochen. Am Ende eines jeden Kapitels bereitet eine kurze Zusammenfassung die wichtigsten Inhalte nochmals auf. Wichtige Bestandteile sind grau unterlegt und die Stichworte lassen sich durch Fettmarkierungen zügig finden. Ab und zu eingestreute Schaubilder beschleunigen das Verständnis. Beispiele sind durch Einrückung abgesetzt. BVerfGE und weitere Quellen werden als Fußnoten angegeben und stören nicht den Lesefluss. Besonders erwähnenswert sind der konsequente Aufbau und die Erläuterung am Klausurfall der verschiedenen Schemata. Jedem Grundrecht ist eine kurze Übersicht zum Einstieg vorangestellt, die später erläutert wird. Am Ende jedes größeren Blockes stehen Abschlussfälle, durch welche die praktische Anwendung ausführlich aufgezeigt wird. Überzeugend wirkt auf mich der einfache und klare Schreibstil. Dadurch lässt sich ein Grundrecht relativ zügig durcharbeiten. Die angenehme Schriftgröße sowie die vielfältige, abwechslungsreiche Gestaltung der Seiten lassen die Augen nicht so schnell ermüden und wirken sich positiv auf die Arbeitsgeschwindigkeit aus. Einziger Nachteil ist die relative Breite einer Zeile, mit im Schnitt ca. 12 Wörtern pro Zeile. Evtl. würden zwei Spalten die Lesbarkeit weiter steigern. Zusätzlich findet kein Schlagabtausch mit anderen Juristen statt, stattdessen werden die verschiedenen Meinungen aufgezeigt und nachvollzogen. Ein weiterer Pluspunkt ist die ständige Aktualisierung des Werkes, so wurden neue Fälle und die aktuelle Rechtsprechung eingearbeitet. Insgesamt eignen sich die "Grundrechte" von Rolf Schmidt sehr gut zum Aufbereiten des Stoffes. Mit 19,50 Euro sicherlich kein Schnäppchen, aber gleichwertige Alternativen spielen mindestens in der gleichen Preisklasse."
Quelle: der haus jurist - Studentenmagazin der Fachschaft Jura der Universität Augsburg
JURAwelt zu Grundrechte (7. Auflage 2005)
"Das neue Semester ist noch nicht einmal begonnen, da liegt schon wieder eine Neuauflage des "Grundrechte"-Studienbuchs von Rolf Schmidt vor. Diese befindet sich nun auf dem Stand Februar 2005 und führt die gelungenen Neuerungen der 6. Auflage fort. Der Umfang ist um 6 Seiten gestiegen. Teilweise wurden Erläuterungen oder Fälle herausgenommen, dafür gibt es einige neue Fälle, die aktuelle Rechtsprechung darstellen. Wie gewohnt wurden die Literaturangaben und Entscheidungsnachweise in den Fußnoten auf den neuesten Stand gebracht.
Neu eingearbeitet hat der Verfasser u.a. die Erwiderung des Bundesverfassungsgerichts auf die "Caroline-Entscheidung" des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sowie die jüngsten Diskussionen über die Menschenwürde im Zusammenhang mit terroristischen Anschlägen. Auch das 2004 erlassene Luftsicherheitsgesetz wurde berücksichtigt. Das Vorwort führt leider noch Neuerungen aus der 6. Auflage als aktuelle Änderungen auf, so dass hieraus nicht konkret hervorgeht, was wirklich ganz neu eingefügt wurde.
Im Kapitel über die Grundrechtsbindung hat Schmidt die Ausführungen zum Rechtsschutz privater Unternehmer gegen kommunale wirtschaftliche Betätigung ausgelagert. An dieser Stelle wird nun auf das Buch zum Allgemeinen Verwaltungsrecht verwiesen. Leicht umformuliert wurde die Lösung eines "Kopftuch"-Falls. Neue Klausurfälle wurden im Bereich der Menschenwürde eingefügt. So gibt es nun einen Fall, der untersucht, ob einem Terroristen Folter angedroht werden darf, um möglicherweise viele Menschenleben zu retten. Ebenfalls im Kapitel über die Menschenwürde hat der Autor eine Entscheidung des EuGH sowie brandaktuelle Besprechungen dazu (veröffentlicht im Jahr 2005) über die "Laserdrome"-Problematik in die Fußnoten aufgenommen. Beim Grundrecht auf Leben greift Schmidt das aktuelle Thema terroristischer Anschläge nochmals auf und untersucht das neue Luftsicherheitsgesetz auf materielle Verfassungsmäßigkeit. Eine komplette Prüfung des neuen Gesetzes findet sich auf der homepage des Verlages.
Gesamteindruck: Wie gewohnt nah an den Bedürfnissen der Studenten ausgerichtet überzeugt auch die 7. Auflage des Grundrechtsbuches von Rolf Schmidt. Neueste Judikatur wurde anhand von Fällen aufbereitet, der theoretische Stoff wird durch Schemata, Beispiele und Hervorhebungen leicht verständlich. Absolute Kaufempfehlung, aktueller und fallorientierter kann man Grundrechte nicht lernen!"
Quelle: JURAwelt
