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Strafrecht

Die Erfahrung lehrt, dass es für die erfolgreiche Bearbeitung von Übungs- und Examensklausuren auf dem Gebiet des Strafrechts weniger auf die unreflektierte Wiedergabe von Theorien und Meinungsständen ankommt, sondern auf das problemorientierte Auslegen von Tatbestandsmerkmalen am Maßstab des geschützten Rechtsguts einerseits und der Höhe der angedrohten Strafe andererseits. Freilich setzt diese Fähigkeit ein geschultes Judiz voraus. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Ausbildungsliteratur zu, deren Aufgabe es ist, nicht nur den prüfungsrelevanten Stoff zuverlässig zu vermitteln, sondern den Leser auch zu befähigen, ein überzeugendes Rechtsgutachten zu erstellen.

Die Bücher des Rolf Schmidt Verlags nehmen diese Herausforderung an. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, verständlich und anschaulich zu sein, ohne die Komplexität des Stoffes zu verbergen oder in unzulässiger Weise zu vereinfachen. Dazu gehört, bei der Erläuterung eines jeden – dreistufig nach Tatbestand, Rechtswidrigkeit und Schuld aufgebauten – Deliktstyps zunächst einen Überblick zu geben, der die grundsätzliche Bedeutung des Deliktstyps für das Strafrechtssystem erläutert. 

An den Überblick schließt sich ein kommentiertes Aufbauschema an, das nicht nur den möglichen Aufbau des Deliktstyps zeigt, sondern auch eine Kurzerläuterung aller Definitionen und Streitstände enthält, somit als Lernunterlage für das Kurzzeitgedächtnis im unmittelbaren Vorfeld einer Klausur herangezogen werden kann.

Im Anschluss an das jeweilige Aufbauschema erfolgt die Erläuterung jedes einzelnen Prüfungspunkts in einer klausuraufbauorientierten Darstellungsweise. Wo Definitionen unstreitig sind, werden diese grau unterlegt genannt. Ist die Definition eines Merkmals/Prüfungspunkts streitig, wird der Streitstand so aufbereitet, wie er auch in der Klausur aufzubereiten wäre. Im Anschluss an die Streitdarstellung wird ein eigener Standpunkt eingenommen, sofern die gegenübergestellten Auffassungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen, und der Streit daher entschieden werden muss. Selbstverständlich ist es dem Leser anheim gestellt, sich für eine andere Lösung zu entscheiden. Argumente dafür sind der dargestellten Gegenauffassung zu entnehmen.

Die beiden Fallsammlungen zum Strafrecht unterstreichen dieses Konzept. Sie richten sich an Studierende, die sich auf die Übung für Fortgeschrittene bzw. auf das erste juristische Staatsexamen vorbereiten. Examenstypisch werden Klassiker aus dem Strafrecht mit neuen Entscheidungen kombiniert. Dadurch erhält der Prüfungskandidat einen Eindruck darüber, welche Inhalte Gegenstand eines Rechtsgutachtens sein können. Flankierend werden strafprozessuale Zusatzaufgaben behandelt. Insbesondere das Strafprozessrecht rückt neben einem umfangreichen materiellrechtlichen Rechtsgutachten vermehrt in den Fokus der Prüfungen. 

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